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Chronik

1901 bis 1914: Vom Anfang bis zum Ersten Weltkrieg

1. April 1901

Landespolizeiliche Abnahme der ersten fertig gestellten Strecken.

6. April 1901

Aufnahme des öffentlichen Straßenbahnverkehrs mit 17 Motorwagen, vier Anhängern und vier Güterwagen. Inbetriebnahme der Strecke Zentrale – Holzmarkt – Schubertsburg.

15. April bis 25. Juni 1901

Nacheinander Inbetriebnahme der Strecken: Saalbahnhof – Weimar-Geraer-Bahnhof; Steinweg – Mühltal; Weimar-Geraer-Bahnhof – Ölmühle und Zentrale - Zwätzen

3. Februar 1903

Der erste Aufsehen erregende Unfall in den jungen Jahren der Straßenbahn ereignet sich in der Quergasse. Ein Triebwagen rast die Wagnergasse hinunter, in der Kurve der Quergasse entgleist er und zerbricht. Personenschaden ist nicht zu vermelden.

1908

Das Fahrgeld beläuft sich auf einen Einheitstarif von 10 Pfennig ohne Umsteigeberechtigung.

30. Juni 1908

Anlässlich des 350. Gründungsjubiläums der Universität kommt es zur ersten Netzerweiterung. Die Linie von der Schubertsburg wird entlang der Kahlaischen Straße bis nach Burgau verlängert.

1. Januar 1909

Die ersten Schaffner werden auf den Straßenbahnzügen eingesetzt. Die Fahrscheine bekommen einen gestaffelten Tarif von 10 bis 30 Pfennigen. Der Umsteigefahrschein sowie die ersten Wochen- und Monatskarten für Arbeiter und Schüler werden eingeführt.

3. August 1909

Der Holzmarkt wird zentraler Straßenbahn-Knotenpunkt.

1910

Nach neun Jahren intensiver Nutzung der Straßenbahngleise werden erste Instandhaltungsarbeiten an den Gleisen durchgeführt.

1911

Zehn Triebwagen erhalten eine elektrische Heizung. Nach wie vor arbeiten die Fahrer bei jeder Witterung auf einer offenen Plattform.

1914 bis 1939: Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise

30. Mai 1914

Die Strecke nach Jena-Ost wird eingeweiht. Die Straßenbahn fährt vorerst vom Steinweg kommend über die neu errichtete Camsdorfer Brücke bis zur „Grünen Tanne“. Für das erweitere Netz werden von der Waggonfabrik Görlitz fünf neue Triebwagen gekauft. Erstmals sind in Jena Fahrzeuge mit verglaster Plattform unterwegs.

1915 – 1917

Während des Ersten Weltkrieges gelten für die Straßenbahn Fahrplaneinschränkungen. Frauen werden erstmals als Schaffnerinnen eingesetzt. Das Postamt und das Zeiss-Hauptwerk erhalten Anschlussgleise und werden dadurch mit den Bahnhöfen verbunden. Ab diesem Zeitpunkt wird die Güter- und Postbeförderung über die Straßenbahn organisiert.

14. September 1917

Es kommt auf Anordnung zu starken Einschränkungen im Straßenbahnbetrieb, bis hin zur Einstellung der Strecke Botzstraße, Mühltal. Trotz alledem bleibt die hohe Nachfrage zur Beförderung mit der Straßenbahn bestehen.

1920

Kriegsende, Nachkriegszeit, Weltwirtschaftskrise. Eine Fahrpreiserhöhung auf 1 RM kann die Schließung des Straßenbahnbetriebes abwenden. Die Verluste steigen jedoch weiter an. Die Preise erhöhen sich bis auf 8 RM – die Fahrgäste bleiben aus.

19. Oktober 1922

Der Straßenbahnbetrieb in Jena wird eingestellt.

1925

Der stark befahrene Streckenabschnitt Spittelplatz – Schlachthof (heute Tonnenmühle) wird zweigleisig ausgebaut.

1926

Vom Holzmarkt zum Roten Turm regelt eine selbstständige Signalanlage den Verkehr.

1928

Einführung des Busverkehrs auf den Linien: Talschule – Holzmarkt – Sickingenstraße und Talschule – Holzmarkt – Tatzendpromenade – Lichtenberger Platz.

1. Juli 1929

Die Jenaer Straßenbahn stellt die ersten fünf Neubau-Triebwagen in Dienst. Ein Jahr später folgen weiter fünf Wagen aus Gotha. Der historische Triebwagen 26 repräsentiert noch heute den letzten Vertreter dieser Baureihe.

1931

Verbesserungen auf der Straßenbahnlinie in Richtung Mühltal werden geschaffen, die Straßenführung durch die Bachstraße und Quergasse aufgegeben. Eine Direktverbindung durch die Wagnergasse erleichtert den Weg ins Mühltal.

1932

Der Busverkehr wird stark reduziert.

April 1935

Nach dem Neubau der Saalebrücke in Burgau kommt es zur Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke nach Lobeda.

1936

Zum Jahresende 1936 beträgt die Gesamtlänge des Streckennetzes für den öffentlichen Personenverkehr 18,33 Kilometer.

1937

Übernahme von zehn gut erhaltenen Triebwagen aus der Nachbarstadt Weimar. Sechs dieser Wagen werden zu Beiwagen umgebaut.

6. Januar 1938

Ein zweiter Anlauf, Jena einen Omnibusverkehr anzubieten, startet. Fünf Busse stehen für die Personenbeförderung zur Verfügung.

1939

Linienumstellung bei der Straßenbahn: Lobeda – Holzmarkt – Zwätzen, Jena-Ost – Holzmarkt – Mühltal und Westbahnhof – Holzmarkt – Saalbahnhof

1939 bis 1949: Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit

1939

Der Zweite Weltkrieg bringt eine Reduzierung des Fahrplanes mit sich. Der Busbetrieb wird eingeschränkt. Fehlendes Personal (Schaffner und Wagenführer) sowie der Mangel an Material erschweren die Situation. Jedoch führt der Krieg zu einem immensen Anstieg der Beförderungsleistung. Dem Ideenreichtum und der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass die Straßenbahn trotz aller Zerstörung durch Bomben und vieler Einschränkungen bis zum 13. April 1945 fährt.

1942

Haltestellen der Straßenbahn werden zusammengelegt. Das fehlende Personal wird ersetzt durch „Ostarbeiter“.

27. Oktiober 1943

Die Straßenbahnlinie Saalbahnhof – Westbahnhof wird zeitweise eingestellt.

Ab Juni 1944

Personen mit Kinderwagen werden im Berufsverkehr von der Beförderung ausgeschlossen.

April 1945

Aufgrund von Flächenbombardierung und Sprengung der Camdorfer Brücke im April 1945 stellt die Straßenbahn ihren Betrieb ein.

5. Mai 1945

Die „Elektrische“ bewegt sich wieder aus dem Depot. Die ersten Fahrten halten sich jedoch noch nicht an einen geregelten Fahrplan. Mit zwei in Jena-Ost verbliebenen Triebwagen wird ein Pendelverkehr eingerichtet. Mit Kipploren und einem Triebwagen erfolgt in den Nächten der Abtransport der Trümmer nach Burgau, Winzerla und zur Saalebrücke.

13. Juli 1946

Die neu gebaute Camsdorfer Brücke wird eingeweiht. Eine Straßenbahnverbindung vom Stadtzentrum nach Jena-Ost kann wieder aufgenommen werden.

1948

Es ist so gut wie unmöglich, Ersatzzeile für Fahrzeuge und Bahnanlagen zu beschaffen. Materialengpässe erfordern den Ausbau von gebrauchten Gleisen. Der Busbetrieb ist zeitweise nicht mehr aufrecht zu erhalten.

1949 bis 1990: Die DDR und die Wendezeit

1. Juni 1949

Es kommt zur endgültigen Trennung von Bahnbetrieb und Elektroenergieerzeugung. Gründung des „VEB (K) Städtischer Verkehr Jena“.

1951

Die erste Lieferung neuer Straßenbahnfahrzeuge aus DDR-Produktion trifft ein: zwei Motor- und zwei Beiwagen vom Typ „LOWA-WERDAU“.

1954

Die Jahre ab 1954 sind von Aufschwung, neuen Fahrzeugen und umfangreichen Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur der Straßenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs geprägt. Die Planung eines neuen Betriebshofes ist im Gespräch.

1955

Auf den Omnibuslinien fahren die ersten sechs Busse des Typs H6B.

1958

Einführung von Sichtkarten-Triebwagen für Zeitkarteninhaber. Der Fahrer kontrolliert am Einstieg. Schaffner gibt es nur noch in den Beiwagen.

1959 – 1961

Der Ernst-Thälmann-Ring (heute Löbdergraben), Teichgraben und Holzmarkt, werden großzügig umgestaltet.

1961 – 1962

Zweigleisiger Ausbau der Strecke zwischen Scharnhorststraße und Krankenhaus. Die Strecke Paradiesbahnhof-Felsenkeller wird ebenfalls für den zweigleisigen Verkehr der Straßenbahn freigegeben.

15. Mai 1963

Einstellung der Straßenbahnlinie 3 (Westbahnhof – Holzmarkt – Saalbahnhof). Der Generalverkehrsplan sieht vor, die Straßenbahn durch andere Verkehrsmittel zu ersetzen. Die „quietschende, den Verkehr behindernde Straßenbahn“ soll durch flexible Busse ersetzt werden. Die Beschaffungs- und Instandhaltungskosten seien geringer, Straßen vorhanden und an Dieselkraftstoff herrsche kein Mangel.

1964

Es erfolgt eine Streckenverlängerung von der ehemaligen Endhaltestelle Zwätzen Schleife. Mit Errichtung der Wendeschleife können erstmals Einrichtungs-Fahrzeuge in Jena eingesetzt werden.

1966

Ein Gutachten zur Lösung der Nahverkehrsprobleme in Jena wird erstellt mit folgenden Vorschlägen: :


  1. Neubau einer Straßenbahnstrecke zum Wohngebiet Nord II,
  2. 
Einstellung des Straßenbahnbetriebes der Linie Winzerla – Lobeda,

  3. neue eingleisige Strecke Kerbelweg – Winzerla,
  4. 
neue zweigleisige Strecke Kahlaische Straße – Neu-Lobeda,

  5. Verlängerung der Bahn in Jena-Ost,
  6. 
Schrittweise Umstellung des Straßenbahnnetzes auf Busse bis zum Jahr 1985 – beginnend mit der Linie Holzmarkt-Mühltal.

1. Juni 1969

Die Buslinie 16 Mühltal – Neu-Lobeda nimmt den Betrieb auf. Der Anteil der Personenbeförderung mit dem inzwischen umfangreichen Busfuhrpark wächst mit der Erschließung und Besiedelung der Neubaugebiete Lobeda-West, Lobeda-Ost und Winzerla.

16. Juni 1969

Auf Grund des Baufortschrittes der Schnellstraße nach Lobeda und dem Bau des Heizkraftwerkes in Winzerla wird der Betrieb der Straßenbahnlinie zwischen Alt-Lobeda und Winzerla eingestellt.

23. Juni 1969

Inbetriebnahme der Wendeschleife Winzerla.

1970

Der „Gries“ wird zeitweilig als Abstell- und Wartungsanlage genutzt.

bis 1971

Zweigleisiger Ausbau der Straßenbahnstrecke nach Jena Nord bis zum Milchhof. Das hohe Fahrgastaufkommen mit Bussen zu befördern, erweist sich als sehr aufwendig. Auf den Linien nach Lobeda fahren die Busse oft im Minutenabstand.

1974

Fertigstellung des Kraftverkehrs-Betriebshofes in Burgau. Der städtische Verkehrsbetrieb stellt seine Busse als Mieter hier ab.

1975

Die alten Zahlboxen werden von Druckentwertern abgelöst. Die weltweite Ölkrise macht sich auch in der DDR bemerkbar. Das Berufsverkehrschaos zeigt sich schon Mitte der 70er-Jahre. Manchmal kommt der Berufsverkehr fast zum Erliegen. Enormer Andrang an den Bushaltestellen und überfüllte Busse gehören zum Stadtbild. Die Notwendigkeit eines schienengebundenen Nahverkehrsmittels zur Personenbeförderung wird deutlich.

1976

Der Triebwagen Nr. 26 wird von Eisenach nach Jena überführt und zum 75. Geburtstag der Jenaer Verkehrsbetriebe der Öffentlichkeit vorgestellt.

1977

Auf dem Netz der Straßenbahn fahren noch 28 Triebwagen und 52 Beiwagen. Der Busfuhrpark umfasst 93 Fahrzeuge der Typen Ikarus 66 bis 280. Zum Vergleich: Im Jahr 1960 waren 16 Busse im Einsatz.

1979

Rekonstruktion der Ausweichstelle „Beutenberg“.

ab 1981

Man spricht wieder offiziell von der großen Bedeutung der Straßenbahn für den Öffentlichen Personennahverkehr. Erste Studien werden erarbeitet, um das Lobedaer Neubaugebiet an das Schienennetz anzubinden.

1984

Der zweigleisige Ausbau der Strecke nach Winzerla beginnt.

27. September 1987

Die Linie 1 fährt wieder von Zwätzen nach Winzerla, die Linie 2 zwischen Jena-Ost und Holzmarkt.

1990 bis 2000: Neuanfang und das erste Jahrzehnt nach der Wende

1990

Anfang der 90er-Jahre wird erneut die Frage nach dem Ausbau oder der Stilllegung des Straßenbahnbetriebes aufgeworfen.

28. Juni 1990

Aus dem VEB Städtischer Nahverkehr Jena wird die Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH gegründet.

24. Oktober 1991

Die Stadt entscheidet sich für den Ausbau des Streckennetzes und die Sanierung der bestehenden Straßenbahnlinien.

Dezember 1991

Im Busbereich hält neue Technik Einzug. Die ersten Niederflurbusse, drei Mercedes Benz-Busse und fünf MAN NG 272 Gelenkbusse, werden im Personenverkehr eingesetzt. Der Busverkehr, speziell von und nach Lobeda, hat seine größte Auslastung erreicht. Die Gleis- und Fahrleitungsanlagen sind erneuerungsbedürftig, der Fuhrpark der Straßenbahn ist vom Verschleiß gekennzeichnet.

1991

Es erfolgt abschnittsweise die Erneuerung der Straßenbahn-Linien 1 und 2. Die zweigleisigen Bahnkörper werden überholt, neue Haltestellenbereiche geschaffen. Die Wendeschleife in Zwätzen erhält neue Gleise und einen niederflurtauglichen Bahnsteig. Die stark abgefahrenen Gleise am Holzmarkt werden ausgetauscht. In den nächsten acht Jahren wird das Straßenbahnnetz vollständig saniert und erneuert.

1992 – 1993

Aufarbeitung weiterer Gleisabschnitte auf den Linien 1 und 2.

16. Juli 1993

Der 1. Spatenstich zum Bau der Straßenbahn-Neubaustrecke erfolgt feierlich im Stadtteil Lobeda, in der Erlanger Allee.

1994

Einführung des Rechnergestüzten Betriebsleitsystems (RBL).

1995

Der vorhandene Werkstattkomplex sowie die Abstellanlagen für die Straßenbahnfahrzeuge in der Dornburger Straße (Betriebshof erbaut 1901) und Clara-Zetkin-Straße (Erweiterung des Betriebshofes ab 1938) werden von Grund auf erneuert. Die Umgestaltung des Busfuhrparkes  ist abgeschlossen. Nun sind 39 moderne Niederflurbusse in verschiedensten Ausführungen unterwegs.

16. Dezember 1995

Feierliche Präsentation der ersten Niederflurstraßenbahn in Jena.

1996

Bis zum Juli sind alle zehn Niederflurstraßenbahnen des ersten Loses ausgeliefert.

16. Dezember 1996

Feierliche Eröffnung des ersten Teiles der Neubaustrecke zwischen Winzerla und Lobeda.

1997

Weitere neun Niederflurfahrzeuge werden in diesem Jahr von der Bahntechnik-Firma Adtranz geliefert. Diese nun insgesamt 19 Neufahrzeuge reichen nicht aus, den Verkehr abzusichern. Die „alten“ Gotha-Fahrzeuge bleiben im Einsatz.

1. September 1997

Der Nahverkehr geht online unter www.jenah.de

16. Dezember 1997

Feierliche Eröffnung der Straßenbahn-Neubaustrecke nach Lobeda-Ost und Lobeda-West durch die Oberaue. Gleichzeitig wird der neu gestaltete Innenstadtbereich für die Straßenbahn öffentlich frei gegeben. Die gesamte Streckenlänge des Jenaer Straßenbahnnetzes umfasst nun 23,7 Kilometer, davon sind 3,4 Kilometer eingleisig.

16. Juli 1998

Grundsteinlegung für den Bau des Werkstattgebäudes auf dem neuen Betriebshof in Jena-Burgau.

1999

Die Haltestelle „An der Trebe“ wird einer neuen Straßenführung angepasst, grundhaft modernisiert und in „Jenzigweg“ umbenannt.

16. Dezember 1999

Einweihung des Kunden-ServiceCenters in der Holzmarkt-Passage.

2000 bis 2010: Ringschluss: Lobeda-West - Bahnhof Göschwitz - Burgau

April 2000

Firma Adtranz erhält den Auftrag zur Lieferung von 14 Niederflur-Fahrzeugen.

Mai 2000

Der Testbetrieb für ein neues dynamisches „Fahrgastinformationssystem“, das die Fahrgäste über Abfahrtszeiten, aktuelle Meldungen und Schienenersatzverkehr informieren kann, wird aufgenommen.

Juni 2000

Das Angebot „Halten auf Wunsch“' wird auf bestimmten Bus-Linien eingeführt.

6. April 2001

Die Straßenbahn in Jena feiert ihr 100-jähriges Jubiläum.

Frühjahr 2002

Die Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH erwartet die erste von 14 neuen Niederflurstraßenbahnen.

August 2002

Start für den Bau des Dienstgebäudes auf dem Betriebshof in Jena-Burgau.

März 2003

Letzter Einsatz von Gotha-Fahrzeugen auf der Linie 1.

22. Mai 2003

Inbetriebnahme der 33. und damit letzten neuen Niederflurstraßenbahn.

12. Juli 2003

Einweihung des neuen Dienstgebäudes der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH in Burgau.

Sommer 2003

Umbau des Heidelberger Gelenktriebwagens Nr. 6 zum Partywagen beginnt.

15. Dezember 2003

Erweiterung der Linie 16 bis Isserstedt.

2. April 2004

Baubeginn für den zweigleisigen Ausbau zwischen „Steinweg“ und „Am Steinborn“.

1. September 2004

Einweihung der Partybahn.

29. April 2005

Einweihung der Camsdorfer Brücke.

13. Juni 2005

Beginn Ausbau der Saalbahnhofstraße zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Spittelplatz (Westseite) mit Umbau der Haltestelle zur Niederflurhaltestelle.

8. August 2005

Baubeginn der östlichen Gleis- und Außenanlagen auf dem Betriebshof Jena-Burgau.

Juni 2006

Beginn mit dem Bau der Bus-Abstellhalle auf dem Betriebsgelände in Burgau.

Februar 2007

Fertigstellung der Bus-Abstellhalle: 44 Busse haben Platz in der neuen Halle.

April 2007

Baustart für Straßenbahn-Abstellhalle auf dem Betriebsgelände in Burgau.

16. Juli 2007

Spatenstich für den Straßenbahn-Ringschluss zwischen Lobeda-West und Burgau über das Gewerbegebiet Göschwitz.

November 2007

Fertigstellung der Straßenbahn-Abstellhalle auf dem Betriebsgelände in Burgau mit Platz für 20 Straßenbahnen.

Juni 2008

Bau der freischwingenden Straßenbahnbrücke in das Gewerbegebiet Göschwitz.

16. Dezember 2008

Der Betriebshofneubau in Burgau ist nach elf Jahren Bauzeit abgeschlossen. Hier befinden sich nun die Werkstatt für Straßenbahn und Bus, Tankstelle, geschäftsgebäude, Abstellhalle Busse und Abstellhalle Straßenbahnen.

Mai 2009

Ringschluss: Lobeda-West – Bahnhof Göschwitz - Burgau

16. Dezember 2009

Eröffnung der Neubaustrecke „Lobeda-West-Bahnhof – Göschwitz – Burgau“.

März 2010

Die Dachmarke „Stadtwerke Jena Gruppe“ wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Straßenbahn präsentiert die Dachmarken-Kampagne im Stadtbild.

August 2010

Im Fuhrpark werden vier Standardbusse und einen Gelenkbus ersetzt. Vier weitere Standardbusse sind geordert. Weiterhin wird die Anschaffung von drei bis fünf neuen Straßenbahnen geplant.

Oktober 2010

Die Zusammenarbeit mit teilAuto wird verstärkt. Über die Kampagne „Abo + teilAuto“ werden gemeinsam die Kunden angesprochen, die über kein eigenes Auto verfügen, zum überwiegenden Teil mit dem Öffentlichen Personennahverkehr mobil sind, allerdings in bestimmten Situationen doch ein Auto benötigen.

seit 2011: Der Jenaer Nahverkehr heute

Frühjahr 2011

Nach über 40 Jahren Engagement im Jenaer Nahverkehr wird Uwe Friedrich als Geschäftsführer verabschiedet.
 
Neue Modelle von Standautomaten lösen die langjährigen Automaten an den Haltestellen in Winzerla, Lobeda und dem Stadtzentrum ab.

Juli 2011

Der Nahverkehr unterzeichnete im Jahr 2010 einen Vertrag über die Lieferung von acht Standardbussen der Firma Solaris. Vier Fahrzeuge erhält der Nahverkehr im August 2010, zwei weitere werden im Juni 2011 geliefert. Die letzten beiden Busse vom Typ Urbino 12 trafen am 21. Juli 2011 auf dem Betriebshof in Burgau ein. Die zwei zuletzt gelieferten Fahrzeuge sind erstmalig mit  Klimaanlage für Fahrgastraum ausgerüstet.

Juli 2011

Am 11. Juli 2011 unterschrieben der Jenaer Nahverkehr und die Firma Solaris den Vertrag zur Lieferung von fünf Solaris-Straßenbahnen (Solaris Tramino Jena). Es handelt sich um dreiteilige Zweirichtungsfahrzeuge mit Niederflurtechnik.

Oktober 2011

Eröffnung der Kunstausstellung „Frank Stella-Neue Arbeiten“ im Alten Straßenbahndepot in der Dornburger Straße. (15. Oktober bis 4. Dezember 2011)

Januar 2012

Udo Beran beginnt als neuer Geschäftsführer der Jenaer Nahverkehr GmbH seine Arbeit.

April 2012

Die Jenaer Straßenbahn wird 111 – gefeiert wird am 2. Juni 2012 mit einem Tag der offenen Tür.

Sommerferien 2012

Sanierung des Gleisdreiecks Knebelstraße und des Gleiswechsels in der Oberaue.

Februar 2013

Der langjährige Geschäftsführer Dr. Bernhard Graduszewski wird nach 28 Jahren im Dienste des Jenaer Nahverkehrs verabschiedet. Davon war er 23 Jahre lang - seit 1990 - Geschäftsführer.

Juli 2013

Zwei neue Gelenkbusse vom Typ Solrais Urbino 18 werden feierlich eingeweiht.

Die erste Ausgabe der neuen Kundenzeitschrift „eXpress“ wird in allen Jenaer Haushalten verteilt.

Sommerferien 2013

Sanierung der Straßenbahngleise am Gleisdreieck Holzmarkt und Erneuerung der Gleise im Kurvenbereich des Roten Turmes.

14. September bis 10. November 2013

Die Sonderausstellung „Back to Balance“ macht Station im Alten Straßenbahndepot.

9. November 2013

Präsentation der neuen Solaris Tramino Jena auf dem Ernst-Abbe-Platz.

5. Dezember 2013

Mit einer Dankeschön-Veranstaltung für alle Mitarbeiter startet Kommunikation im Rahmen eines ersten Marketingkonzeptes.

11. Januar 2014

Die Tramino geht auf Jungfernfahrt mit 60 geladenen Gästen.

Mitte März 2014

Die Partybahn erhält neues Gewand, Köstritzer ist der neue Sponsor.

31. Mai 2014

Jubiläum „100 Jahre Straßenbahn in Jena-Ost“ wird an der Haltestelle „Jenzigweg“ gefeiert

10. Mai bis 27. Juli 2014

Die Friedrich-Schiller-Universität präsentiert den Künstler Peter Halley mit der Ausstellung „Prisons“ im Alten Straßenbahndepot (10. Mai bis 27. Juli).

8. Juli 2014

Abberufung Udo Beran als Geschäftsführer – Bestellung Thomas Zaremba als Geschäftsführer.

Sommerferien 2014

Sanierung des Gleisdreiecks in Lobeda.

November 2014

Der erste Kundenbeirat des Jenaer Nahverkehrs wird berufen.

1. Dezember 2014

Steffen Gundermann und Andreas Möller nehmen ihre Tätigkeit als Geschäftsführer auf.

14. Dezember 2014

Erstmals Fahrplanwechsel im Winter. Aufnahme des Linienbetriebes der neuen Buslinien 42 und 43 in den Jenaer Süden und Verlängerung der Buslinie 13 nach Maua.

27. Mai 2015

Das Servicecenter in der Holzmarkt-Passage öffnet nach 6-wöchigem Komplettumbau wieder für die Kunden.

2. Juli 2015

Außenansagen an Fahrzeugen des Jenaer Nahverkehrs werden in Betrieb genommen.

Sommerferien 2015

Rekonstruktion des Gleisdreiecks Kupferhütchen.

30. November 2015

Digitale Frischekur für das Internetportal des Jenaer Nahverkehrs – neu unter nahverkehr-jena.de

März bis Juni 2016

Barrierefreier Ausbau der Haltestellen Spittelplatz und Stifterstraße

April bis Juli 2016

Ausstellung „Quantengesänge“ der Künstlerin ROTRAUT im Alten Straßenbahndepot

September 2016

Inbetriebnahme von zwei neuen Standardbussen

Oktober 2016

Inbetriebnahme einer Schnellladesäule für Elektroautos auf dem Betriebsgelände in Burgau

11. Dezember 2016

Fahrplanwechsel: Neues Angebot der Buslinien 10/11/12 über den Beutenberg, Neuordnung der Buslinien im Süden Jenas

Mai bis Juli 2017

Ausstellung „Ins Holz“ des Künstlers Georg Thumbach im Alten Straßenbahndepot

10. Juni 2017

Tag der offenen Tür auf dem Betriebshof Burgau

August 2017

Inbetriebnahme von zwei neuen Bussen: ein Standardbus und ein Gelenkbus

30. November 2017

Solaranlage auf dem Dach der Straßenbahnabstellhalle auf dem Betriebshof Burgau wird in Betrieb genommen

10. Dezember 2017

Fahrplanwechsel: Verbesserung des Nachtverkehrs – Linien 1, 2 und 10 verkehren rund um die Uhr, Linien 33, 34 und 35 entfallen

Einführung Handy-Ticket in der App MeinJena